Änderungen in der neuen LES kurz erklärt

  • der große Aktionsplan wurde gestrichen
  • aus den Maßnahmeblättern wurde der Aktionsplan
  • es gibt nur noch zu jedem Handlungsfeld maximal zwei Teil-Ziele (z.B. 1.1 und 1.2)
  • die Teilbudgets wurden auf Teil-Ziel-Ebene zusammengefasst
  • die Fördersatz und maximale Fördersumme für nicht-investive Vorhaben (Studien, Konzepte u.a.) einheitlich auf 80 % und 25.000 € erhöht
  • die Fördersatz und maximale Fördersumme für investive Vorhaben (Bau, Erhalt und Entwicklung von Gebäuden, Freianlagen) einheitlich auf 75 % geändert (Ausnahme: Maßnahme: Erhalt und Entwicklung von Gebäuden für Wohnzwecke)

Folgende Kriterien wurden gestrichen:

  • Maßnahmen des Vorhaben betrifft keine Gewässer 2. Ordnung (Achtung: 1. Ordnung bleibt!)
  • Nicht förderfähige Anlagen: üblicherweise gewerblich betrieben, insb. Kegel- und Bowlingbahnen, Go-Kart-Bahnen, Golf- und Tennisplätze, Bars und Diskotheken, Frei- und Hallenbäder
  • Für alle baulichen Maßnahmen bilden die DIN 276 (Hochbau) und die AKS 85 (Tiefbau) des Bauwesens die Grundlage zur Ermittlung der Vorhabenkosten sowie zur Ermittlung des Honorars für Architekten und Ingenieure

folgende Kohärenzkriterien gelten nur für die Maßnahme “Erhalt und Entwicklung von Gebäuden für Wohnzwecke” unter dem Teilziel 1.2.3

  • Es handelt sich um ein ländliches Gebäude, welches 1960 oder früher erbaut wurde.
  • Das Gebäude ist leerstehend oder ungenutzt. Als leerstehend und ungenutzt gilt auch, wenn sich Teile des Gebäudes in Nutzung befinden. Förderfähig ist der leerstehende oder ungenutzte Teil.
  • Mindestens 50% der konstruktiven Außenhülle des Gebäudes bleiben bei der Baumaßnahme erhalten und es erfolgt keine wesentliche Änderung der Kubatur.
  • Das Gebäude wurde zwischen 2005 und dem Zeitpunkt der Antragstellung vom Antragsteller nicht für Wohnzwecke genutzt.