1.2 Das regionale baukulturelle Erbe wird lebendig und nachhaltig (tragfähig) bewahrt

  • 1.2.1 Die Funktionsvielfalt, Aufenthaltsqualität und Effizienz technischer Infrastrukturen haben sich in gewachsenen Strukturen verbessert (Priorität 2)
  • 1.2.2 Ländliche Wege sind multifunktional und bedarfsgerecht weiterentwickelt (Priorität 2)
  • 1.2.3 Gebäudeleerstand und Brachflächen sind mit Blick auf baukulturelle Werte und gewachsene Strukturen nachgenutzt und reduziert (Priorität 1)
  • 1.2.4 Identitätsstiftende und ortsbildprägende Gebäude und Freianlagen sind für Bevölkerung und Gäste erlebbar bewahrt und gestaltet (Priorität 1)
Aktionsplan HF 1 Ziel 1.2

Quelle: S. 68, 2. Änderung der LEADER-Entwicklungsstrategie SachsenKreuz+ (Fassung vom 07.12.2016)

NICHT-INVESTIV

Was wird gefördert?

Förderung von:

  • Konzepten, Studien, Kosten-Nutzen- / Nutzwert-Analysen
  • Beratungen, Coachings, Qualifizierungen
  • Netzwerksteuerung

maximaler Fördersatz: 80 %
Förderhöchstsumme: 25.000 €

Beispiele:

  • Sanierungskonzepte,
  • Stadtentwicklungskonzepte,
  • Leerstandskonzepte,
  • Konzepte zu ländlichen Wegen,
  • Dorfumbauplanung,
  • Kommunale Planungen,
  • Leerstandsmanagement,
  • Leerstandskataster,
  • Flächenmanagement,
  • Parkpflegewerk

INVESTIV

Was wird gefördert?

Förderung von:

  • Neu-, Um- und Ausbau von verkehrstechnischer Infrastruktur
  • Erhalt und Entwicklung von ortsbildprägenden und identitätsstiftenden Gebäuden (inkl. Freiflächen) und Freianlagen
  • Erhalt und Entwicklung von Gebäuden für Wohnzwecke
  • Rückbaumaßnahmen
  • Neu-, Um- und Ausbau von verkehrstechnischer Wegeinfrastruktur zur Erschließung landwirtschaftlicher und touristischer Potentiale

maximaler Fördersatz: 75 % (für Rückbaumaßnahmen nach Ziel 1.2.3 beträgt der Fördersatz für private Vorhabenträger 40%)
Förderhöchstsumme: 100.000 € (Kommunen: 200.000 €)

Beispiele:

  • Sanierung, Ausbau und Neubau von Verkehrswegen und Straßenbeleuchtungsanlagen, Radverkehrsanlagen, Gehwegen usw.,
  • Sanierung und Restaurierung von denkmalgeschützten Gebäuden und Freianlagen,
  • Ausbau von Wanderwegen,
  • Erschließung von touristischen Zielpunkten mittels neuer Wege,
  • Anlage von kombiniert nutzbaren Wegen