Das Entscheidungsgremium der LEADER-Region SachsenKreuz+ hat über die eingereichten Anträge im Rahmen des Regionalbudgets 2026 beraten und 18 Kleinprojekte zur Förderung ausgewählt. Damit fließen knapp 200.000 Euro in die Städte und Gemeinden der Region.
Die große Resonanz auf den Förderaufruf zeigt erneut, wie hoch das Engagement vor Ort ist. Vereine, Kommunen, Ortschaftsräte und weitere Akteure reichten zahlreiche Projektideen ein – mit dem Ziel, ihre Orte lebenswerter, sicherer und attraktiver zu gestalten.
Breite Themenvielfalt – konkrete Verbesserungen vor Ort
Die ausgewählten Projekte decken eine große Bandbreite ab. So wird beispielsweise der Dorfplatz in Frankenau neu ausgestattet und damit als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft gestärkt. In Tanneberg werden LED-Leuchten entlang der Oberstraße installiert, wodurch die Verkehrssicherheit und Energieeffizienz verbessert werden. In Höfchen bekommt das Kulturhaus einen frischen Anstrich und eine neue Heizungsanlage.
Darüber hinaus werden Investitionen in Sport- und Begegnungsstätten unterstützt, öffentliche Treffpunkte aufgewertet sowie Maßnahmen umgesetzt, die das Vereinsleben und das ehrenamtliche Engagement stärken. Alle ausgewählten Kleinprojekte finden Sie hier.
Die Projekte zeigen: Das Regionalbudget wirkt dort, wo Menschen Verantwortung für ihre Orte übernehmen – im Ehrenamt, in Vereinen und in den Kommunen.
Kleinprojekte mit großer Wirkung
Das Regionalbudget ist ein Förderinstrument des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL). Es richtet sich an Vorhaben mit förderfähigen Gesamtausgaben von bis zu 20.000 Euro und ermöglicht eine vergleichsweise schnelle und unbürokratische Umsetzung.
Gerade diese niedrigschwellige Ausrichtung macht das Instrument besonders wertvoll. Viele Maßnahmen, die für das Gemeinwesen wichtig sind, lassen sich mit überschaubaren Investitionen realisieren – sei es durch neue Ausstattung, bauliche Verbesserungen oder die Modernisierung bestehender Infrastruktur.
So entstehen sichtbare Veränderungen, die unmittelbar im Alltag der Bürgerinnen und Bürger ankommen.
Transparente Auswahl und Begleitung durch das Regionalmanagement
Die Entscheidung über die Förderprojekte traf das Gremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) SachsenKreuz+ auf Grundlage festgelegter Bewertungskriterien. Dabei spielten unter anderem der regionale Mehrwert, die Nachhaltigkeit der Maßnahme, die Einbindung in bestehende Strukturen sowie die Wirkung für das Gemeinwesen eine zentrale Rolle.
Das Regionalmanagement SachsenKreuz+ begleitet die ausgewählten Projektträger nun bei der weiteren Umsetzung. Die Realisierung der Vorhaben erfolgt im Laufe des Jahres 2026.
Mit der Förderung von 18 Kleinprojekten setzt die LEADER-Region SachsenKreuz+ ein deutliches Zeichen für die Stärkung des ländlichen Raums – und für die vielen Menschen, die sich mit Ideen, Tatkraft und Engagement für ihre Heimat einsetzen.