Mit dem neuen Kreativ-Wettbewerb „Bunte Signale gegen grauen Alltag“ ruft die LEADER-Region SachsenKreuz+ Vereine dazu auf, ihre Ideen für mehr Gemeinschaft, Teilhabe, Toleranz und Engagement einzureichen. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung.
Ab sofort können alle Vereine mit Sitz in der LEADER-Region SachsenKreuz+ ihre Projektideen über folgende Email-Adresse einreichen: idee(at)sachsenkreuzplus.de
Die Bewerbung ist bis zum 31. August 2026 möglich. Die Gewinner werden im Oktober 2026 informiert, sodass die ausgezeichneten Projekte bis zum 31. Januar 2027 umgesetzt werden können.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Vereine, die gegen geltendes Recht verstoßen, parteipolitischen Zwecken dienen oder sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richten. Ebenfalls ausgeschlossen sind Projekte mit diskriminierenden, rassistischen oder verfassungsfeindlichen Inhalten.
Gesucht werden Projekte und Ideen, die das Miteinander stärken, Menschen aktiv einbeziehen und einen erkennbaren Mehrwert für die Region schaffen. Dabei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Ob offene Vereinsangebote, Mitmachaktionen, Veranstaltungen, oder die Aufwertung von Treffpunkten und Vereinsräumen - gefragt sind Ideen, die das Leben vor Ort bereichern und ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Toleranz, Gleichberechtigung und das Miteinander in einer lebendigen Region setzen.
Es können sowohl investive Projekte eingereicht werden, beispielsweise Anschaffungen für gemeinschaftliche Aktivitäten, Veranstaltungsinventar oder Verbesserungen an öffentlich nutzbaren Treffpunkten, aber auch nicht-investive Vorhaben wie Veranstaltungen, Workshops oder Beteiligungsformate.
Voraussetzung ist, dass die Projekte in der LEADER-Region SachsenKreuz+ umgesetzt werden.
Vereine können ab sofort Ihre Beiträge bis spätestens zum 31. August 2026 einreichen. Dazu müssen der Projektbogen sowie die Datenschutzerklärung ausgefüllt vorliegen und vorzugsweise per Email an das Projektmanagement geschickt werden.
Die Auswahl der Projekte erfolgt in einem transparenten, zweistufigen Verfahren:
In der ersten Stufe prüft das Projektmanagement alle fristgerecht eingegangenen Bewerbungen auf Vollständigkeit, formale Voraussetzungen und inhaltliche Wettbewerbskriterien (5 Pflichtkriterien, 5 Qualitätskriterien). Die Prüfung erfolgt nach dem Ja/Nein Prinzip. Ein Projekt kann nur zugelassen werden, wenn alle Kriterien erfüllt sind.
In der zweiten Stufe nehmen alle zugelassenen Projekte am Losverfahren teil. Die Gewinner werden von einer Jury aus den Lostöpfen der jeweiligen Preiskategorien gezogen.
Die ausgewählten Vereine werden per E-Mail im Oktober über ihren Gewinn und das weitere Vorgehen informiert. Das Preisgeld wird vor der Umsetzung ausgezahlt. Mit dem Projekt darf erst nach der schriftlichen Gewinnbenachrichtigung begonnen werden.
Für den Wettbewerb stehen insgesamt 100.000 Euro bereit. Die Vereine entscheiden bereits bei der Bewerbung, in welcher Kategorie sie ihr Projekt einreichen möchten.
Vergeben werden insgesamt 60 Preisgelder in drei Kategorien:
Die im Projektbogen dargestellten Kosten für das Projekt müssen mindestens so hoch sein wie das Preisgeld der gewählten Preiskategorie. Ist das nicht der Fall, kann das Projekt in dieser Preiskategorie nicht am Wettbewerb teilnehmen. Höhere Projektkosten sind möglich. Der Betrag, der das Preisgeld übersteigt, ist vom Verein selbst zu finanzieren.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Pro Verein kann ein Beitrag eingereicht werden. Bereits prämierte Projekte oder Projekte, die durch andere Förderungen unterstützt werden, sind ausgeschlossen.
Alle Informationen zu Teilnahmebedingungen sowie die notwendigen Formulare zum Ausfüllen gibt es hier:
Der Wettbewerb wird von der LAG SachsenKreuz+ e.V. ausgerichtet. Ein Projektmanagement-Team unterstützt den Verein. Fragen zum Wettbewerb und den Teilnahmemöglichkeiten beantwortet das Projektmanagement gern.
Mit dem Kreativ-Wettbewerb „Loopings in Mittelsachsen“ werden Auszubildende und Berufseinsteigende aus Unternehmen im Landkreis Mittelsachsen eingeladen, innovative Ideen für mehr Kreislaufwirtschaft im eigenen Betrieb zu entwickeln. Ziel ist es, nachhaltiges Wirtschaften konkret im Unternehmensalltag zu verankern, Ressourcenschonung zu fördern und zukunftsfähige Lösungen sichtbar zu machen. Der Wettbewerb stärkt die Innovationskraft junger Fachkräfte und macht gute Praxisbeispiele in der Region öffentlich bekannt.
Teilnehmen können Unternehmen aller Branchen mit Sitz oder Betriebsstätte im Landkreis Mittelsachsen gemeinsam mit ihren Auszubildenden oder Berufseinsteigenden. Die Teilnahme erfolgt idealerweise im Team von zwei bis fünf Personen, ist aber auch einzeln möglich. Voraussetzung ist, dass die eingereichte Idee mit dem Unternehmen abgestimmt ist und dort umgesetzt wird oder eine konkrete Wirkung entfaltet.
Gesucht werden praxisnahe Konzepte, Projektideen oder Prototypen, die zeigen, wie kreislauffähiges Wirtschaften im Unternehmen gestärkt werden kann. Das kann beispielsweise die Wiederverwendung oder das Recycling von Materialien betreffen, die Entwicklung langlebiger oder kreislauffähiger Produkte, ressourceneffiziente Produktionsprozesse, die Nutzung von Nebenprodukten oder Sharing- und Rücknahmemodelle. Eingereicht werden eine Projektbeschreibung sowie eine Präsentation – entweder live vor Ort oder als Video. Einsendeschluss ist der 30. September 2026.
Der Wettbewerb wird durch zwei begleitende Workshops unterstützt, die bei der Ideenfindung sowie bei der Ausarbeitung und Präsentation helfen. Zwischen April und August 2026 haben die Teams Zeit, ihre Konzepte weiterzuentwickeln. Die Präsentation der Beiträge erfolgt im September 2026. Während des gesamten Prozesses stehen das Regionalmanagement SachsenKreuz+ und das Projektmanagement „Circular Rural Regions“ beratend zur Seite. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Fachjury. Einsendeschluss für alle Beiträge beim Regionalmanagement Sachsenkreuz+ ist der 30. September 2026.
Insgesamt werden 6.000 Euro Preisgeld vergeben. Drei gleichrangige Beiträge werden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet. Davon gehen 1.000 Euro an das Projektteam als Anerkennung für Engagement und Kreativität und 1.000 Euro an das Unternehmen zur Unterstützung der weiteren Umsetzung. Die prämierten Projekte werden öffentlich vorgestellt und als gute Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften in der Region präsentiert.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Pro Person oder Unternehmen kann ein Beitrag eingereicht werden. Bereits prämierte Projekte sind ausgeschlossen.
Alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Prämierung und Co. sowie die notwendigen Formulare zum Ausfüllen gibt es hier:
Der Wettbewerb wird im Rahmen der Modellregion „Circular Rural Region Mittelsachsen“ durchgeführt. Das Landratsamt Mittelsachsen ist hierbei Projektträger, während das Regionalmanagement SachsenKreuz+ diesen Wettbewerb ausrichtet. Ermöglicht wird dieser Wettbewerb durch eine Förderung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und des BBSR im Rahmen des Forschungsprogramms Region gestalten, bei dem es sich um eine Pilotaktion im Rahmen der Territorialen Agenda 2030 handelt.
Weitere Informationen zum Projekt gibt´s unter www.nestbau-mittelsachsen.de/kreislaufwirtschaft.