Die LEADER-Region SachsenKreuz+ unterstützt 19 neue Projekte in der Region. Darüber hat das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) SachsenKreuz+ am 11. Mai 2026 beraten. Insgesamt sollen dafür rund 1 Million Euro Fördermittel eingesetzt werden.
Die Nachfrage im aktuellen LEADER-Aufruf 2026-01 war groß: Insgesamt wurden 24 Projektideen eingereicht. Die ausgewählten Vorhaben zeigen, wie vielfältig die Ideen und Herausforderungen im ländlichen Raum sind. Unterstützt werden Projekte aus den Bereichen Grundversorgung und Lebensqualität, Wirtschaft und Arbeit, Tourismus und Naherholung, Bildung, Wohnen sowie Natur- und Umwelt.
„Die vielen eingereichten Projekte zeigen, wie engagiert die Menschen, Vereine, Unternehmen und Kommunen in unserer Region sind“, sagt Ronald Kunze, Vorsitzender der LAG SachsenKreuz+. „Es geht dabei nicht nur um einzelne Bauvorhaben. Viele Projekte sorgen ganz konkret dafür, dass Orte lebendig bleiben und Menschen hier gern leben.“
So soll in Geringswalde eine Allgemeinarztpraxis weiterentwickelt werden. In Unterrauschenthal wird die Straßenbeleuchtung modernisiert und in Leisnig eine Ergotherapiepraxis eingerichtet. Auch Kinder und Familien profitieren von den ausgewählten Projekten: Unterstützt werden unter anderem die Sanierung der Kindertagesstätten in Großweitzschen und Mockritz sowie die Erneuerung von Sportanlagen in Niederlichtenau. In Geringswalde soll außerdem die ehemalige Wartehalle des Bahnhofs zu einem modernen Wissensraum umgebaut werden.
Daneben spielen Wohnen und Ortsentwicklung weiterhin eine wichtige Rolle. Fünf Wohnprojekte wurden zur Förderung ausgewählt. Gleichzeitig entstehen neue Impulse für Freizeit und Tourismus – etwa an der Talsperre Kriebstein oder entlang der Zschopau in Döbeln, Waldheim und Kriebstein.
Auch Natur und Umwelt stehen im Fokus. In Limmritz ist ein Abriss mit anschließender Renaturierung geplant. In Neudörfchen bei Hartha soll ein historischer Bauerngarten ökologisch und denkmalgerecht weiterentwickelt werden.
„Die Projekte zeigen, wie viel Ideenreichtum und Engagement in der Region steckt“, erklärt Regionalmanagerin Josefine Tzschoppe. „Viele Vorhaben schaffen Orte, die Menschen zusammenbringen, den Alltag erleichtern und unsere Region langfristig attraktiver machen.“
Die ausgewählten Projekte können nun die nächsten Schritte für die Förderung vorbereiten.